10.07.2021

Zu Beginn erstmal nette Infos...!

Mein Schwager fuhr mit mir am letzten Wochenende an die Weser, um einige Aale für den Räucherofen zu erbeuten.

Diese Aktion in der Nähe von Holzminden war dann auch von Erfolg gekrönt, obwohl die Weser beängstigendes Hochwasser führte.

Der vor Ort von einer niederländischen Familie geführte Campingplatz ähnelte eher einer Parklandschaft.


Unsere Damen gingen zwischenzeitlich in Bremen und Oldenburg shoppen.


Idylle an der Weser. Die Nacht bricht an und in wenigen Stunden ,,laufen,, die Aale!


So, jetzt kommt ein kleiner Rückblick!


Vor fast genau zwei Jahren flog uns auf dem Weg zur Fähre in Griechenland plötzlich der linke Hinterradreifen um die Ohren.

An einer Steigung mit etwa 35km/h auf Asphalt.


Der vom Händler abgelagerte Reifen war gerade mal 3500 Kilometer auf der nagelneuen Felge.

Natürlich waren wir total stinkig und haben versucht, über den Händler eine Erklärung zu erhalten.

Bei dem in der Szene allseits bekannten Reifenhändler wurden wir aber recht zügig abgecancelt.


Nun, im Jahr 2021 steht erneut der TÜV an und einige Korrosionsschutzarbeiten im Bereich der Staukästen sollten erledigt werden.


Wir haben ja Zeit und somit genug Elan, die schweren Staukästen zu demontieren.

Dann traf uns fast der Schlag!


Die 10,0 mm dicke Wandung der Siebdruckplatten war bis auf 2,0 mm von einem Querschläger fast durchschlagen worden.

Als ehemaliger Soldat kann ich diese Beschädigung mit Sicherheit zuordnen!

Wir sind also beschossen worden!


Natürlich kann dieses unbeabsichtigt passiert sein, in Griechenland wird ja auf jedes Verkehrsschild geballert.


Trotzdem bleibt ein unangenehmes Gefühl!

Hinter der Beschädigung am Kasten steht übrigens die große Gasflasche für die Außenküche...!


Positiv bleibt eigentlich nur die Erkenntnis, wodurch der Reifen zerstört wurde.

Bisher waren wir total verunsichert, wie wenig belastbar die XZL - Militärreifen anscheinend sind. 


Nun haben wir Gewissheit! 

Diese Reifen sind für einen Beschuss ungeeignet...!


Die Beschädigung im Holz haben wir inzwischen mit einem transparenten Dichtmittel aufgefüllt.